Lions Club weiter für Steppacher Wohngruppe da

Dr. Axel Wepler und Thomas Reichenzeller (von links) mit Kindern und Jugendlichen der Wohngruppe Ferdinand sowie Gruppenleiterin Stefanie Woeschka (oben Mitte) und Erzieherin Yvonne Schweizer (rechts oben).


Foto: Daniela Lutz

Seit über zwanzig Jahren ist der Lions Clubs Neusäß für die Kinder und Jugendlichen da, die in der Steppacher Wohngruppe Ferdinand der St. Gregor-Jugendhilfe leben. In der heilpädagogischen Gruppe sind derzeit acht Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 17 Jahren, die aus unterschiedlichsten Gründen vorübergehend oder auf längere Sicht nicht bei ihren Herkunftsfamilien leben können. Die Gruppe soll ihnen Sicherheit, Struktur und emotionale Akzeptanz vermitteln, damit sie ein gutes Sozialverhalten und positive Lebensperspektiven entwickeln können. Die Mitglieder der „Lions“ sammeln als treue Freunde der „Ferdinands“ Spenden und ermöglichen so Aktivitäten, die aus dem Gruppen-Budget sonst nicht möglich wären: Vereinsbeiträge, Musikstunden, besondere Ausflüge, Sportgeräte und mehr.

Im Advent besuchten Dr. Axel Wepler und Thomas Reichenzeller unter 2G-Bedingungen als Vertreter der Lions die Gruppe und ließen sich von den Kindern und Jugendlichen erzählen, wie es ihnen geht und was mit ihrer finanziellen Unterstützung mit vergangenen Jahr möglich war. Sport, Musik und kleine Highlights tragen dazu bei, dass die Kinder und Jugendlichen Lebensfreude und Selbstvertrauen( wieder)finden können. Auch im zweiten Corona-Jahr waren Vereinsaktivitäten und Reisen eingeschränkt, so lag der Freizeit-Schwerpunkt der Gruppe auf Fahrradfahren, Wandern und Ausflügen in die Ammergauer Alpen, wo die St. Gregor-Jugendhilfe ein Ferienhaus besitzt.

Begeistert berichteten die Kinder vom Baden im eiskalten Plansee und vom Mountainbiken. Dank der Lions konnten fünf Fahrräder angeschafft werden, dazu gehörende Helme, Wanderschuhe und mehr. Obwohl auch in diesem Jahr der traditionelle Losverkauf der Lions auf dem Steppacher Weihnachtsmarkt nicht möglich war, brachten die engagierten Frauen und Männer durch Spenden der Neusäßer Geschäftsleute und Eigenmittel 1.600 Euro auf. So können nun auch Rückenprotektoren und weitere Sicherheitsausrüstung zum Biken angeschafft werden, zwei Neunjährige dürfen das heiß ersehnte Cello-Spielen erlernen und andere Kinder und Jugendliche bekommen die notwendigen Zuschüsse für Beiträge von Sportvereinen und Ausrüstung.