Seelsorge in der St. Gregor-Jugendhilfe

Unserer Arbeit liegt ein christliches Leitbild zugrunde. Im Mittelpunkt stehen die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familien in ihrer Einmaligkeit und persönlichen Würde. Dadurch wird der Dienst aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum pastoralen Wirken.

Das Glaubensleben soll sowohl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch von den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen als stützend, befreiend und gemeinschaftsfördernd erfahren werden. Es kann helfen, den Weg zu einem gelingenden, selbstverantwortlichen Leben zu finden.

In unserer Einrichtung hat der Bereich Pastoral einen besonderen Stellenwert. Deshalb widmet sich eine Pastoralreferentin oder ein Pastoralreferent dieser Aufgabe.

Der Umfang dieser Stelle beträgt zur Zeit 19,5 Stunden; Stelleninhaberin ist seit September 2010 Diplomtheologin Sabine Feldmann.

Die Pastoralreferentin kümmert sich insbesondere um:

  • das Wecken und Fördern der religiösen Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, beispielsweise durch Fortbildungen, Besinnungstage, spirituelle Angebote in der Advents- und Fastenzeit
  • die Begleitung der Kinder und Jugendlichen, z. B. durch religiöse Freizeitangebote, kinder- und jugendgerechte Gottesdienste und andere Angebote
  • den Kontakt zu Pfarreien, in denen die St. Gregor-Jugendhilfe wirkt seelsorgliche Gespräche.

Religionssensible Erziehung

Beim Projekt „religionssensible Erziehung“, begleitet vom Jugendpastoralinstitut Benediktbeuern, wurde deutlich, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter persönlich in die religionssensible Erziehung eingebunden ist. Glaube, egal welcher Konfession oder Religion, ist nicht an bestimmte Zeiten gebunden, sondern ist im Alltag gegenwärtig. Dabei ist besonders die Haltung derer wichtig, die als Vorbilder den Kindern und Jugendlichen begegnen. In vielen Situationen scheinen religiöse Inhalte auf, die aufgegriffen und benannt werden können. Dadurch wird unterstützt, dass Kinder und Jugendliche eigene religiöse Erfahrungen machen und ihren eigenen Glaubensweg gehen können.